Verein

„Moyo“ Partnerschaft Baar-Kongo
Gründungsprotokoll: 21. September 2009

Geschichte

Der kongolesische Pfarrer Dr. Joseph Kalamba Mutanga war zwischen August 2002 und Oktober 2014als Pfarrer in der Pfarrei St. Martin Baar tätig. Anlässlich eines Austausch-Weekends der Räte der Kirchgemeinde Baar wurde „Babuka“ gegründet.

Das Interesse an seiner Heimat und die naheliegenden direkten Hilfsmöglichkeiten, sowie zwischenmenschliche Beziehungen mit seinem Volk war eine Basis für diese Gruppe.

Zwischenzeitlich wurde durch die dringende Notwendigkeit in der Heimatregion von Joseph Kalamba ein Projekt aktuell, welches den Bau von vier Entbindungsstationen vorsah. Es entstand daraus ein dreijähriges Pfarreiprojekt (2006-2009). Ende Januar 2009 reiste eine Gruppe bestehend aus Mitgliedern von Babuka und Pfarreiprojektgruppe in die Heimatregion von Joseph Kalamba um die fertig gestellten Bauten einzuweihen. Im September 2009 wurde der Verein „Moyo“ Partnerschaft Baar-Kongo gegründet. Der Verein bildet den institutionellen Rahmen für die Solidarität zwischen Baar und der Cooperative Bidip Bidiep.

Mit Hilfe von Bürgern des Heimatdorfes von Joseph Kalamba konnte 1992 die Cooperative Bidiep Bidiep gegründet werden. Die Menschen vor Ort sollen nicht nur Spendengelder entgegennehmen, sondern Eigeninitiative entwickeln und aktive Mitarbeit leisten. Inzwischen hat sich das Aufgabengebiet der Cooperative geographisch und inhaltlich deutlich vergrössert.

Der Verein „Moyo“ Partnerschaft Baar-Kongo unterstützt, in Zusammenarbeit mit der Cooperative Bidiep Bidiep, speziell Frauen und Kinder in der Region von Kamponde und Umgebung in der Provinz Kasai Occidental in der Demokratischen Republick Kongo.

 

 

 

 

 

 

Der Verein leistet ideelle, materielle und finanzielle Hilfe für:

  • Die Sicherstellung eines nachhaltigen Betriebes der fünf Gesundheitsstationen.
    Das geschieht insbesondere durch Beiträge an Löhne und Logiskosten des Pflegepersonals, an die Betriebskosten, an die Infrastrukturkosten und an die Anschaffungskosten von Instrumenten und Medikamenten.
  • Die Verbesserung der Lebensqualität für Frauen, Mütter und Kinder in den Bereichen Hygiene, Haushalt, Ernährung und Landwirtschaft.
  • Den Bau und Betrieb von Mädchenschulen in den ländlichen Regionen.