Reisebericht 2009

Kongoreise 2009

Müde aber mit vielen schönen und abenteuerlichen Erinnerungen sind wir alle gesund wieder in Baar angekommen. Kongo, 57 mal so gross wie die Schweiz, grün und fruchtbar, wirtschaftlich am Boden zerstört. Die Hauptstadt Kinshasa stinkig von Abgasen der Auto und dem Abfall der 8 Millionen Stadt. Im Kasai-Gebiet (Herkunft von Joseph Kalamba) sind die Menschen wirklich arm, haben weder fliessendes Wasser noch Strom, aber die Menschen sind fröhlich und herzlich. Die Verbindungswege der einzelnen Dörfer gleichen ausgetrockneten Bachbeete, sind holprig und mit Löcher übersät. Für eine Fahrt von 160 km braucht man z.B. mindestens 10 Stunden. Mit Glück muss man vielleicht nur 4 mal den Jeep aus dem Schlamm ziehen. 

Die vier Entbindungsstationen in Kabila, Kalangala, Muambi und Mukonda sind fertig erstellt und feierlich eingeweiht worden. Ein grosses Dankeschön von der Bevölkerung und den jeweiligen Häuptlingen an unsere Pfarreiangehörigen. Ziegen, Hühner, Maniok, Gemüse und Früchte wurden uns geschenkt.

Katharina Küng


Galerie Kongo 2009